Praxis Dres. H. Brandt / C. Krieger-Rosemann

AchtungAKTUELLES:

über 50 Jahre - seit 1959
Ihre Hausarztpraxis im Roten Hahn

Die Kassengebühr (Praxisgebühr)



Kassengebühr
Seit längerem ist bekannt, dass die Kassengebühr (Praxisgebühr), die vor 8 Jahren eingeführt wurde, damit Sie (die Patienten) nicht so oft zum Arzt gehen, diese Steuerungsfunktion nicht erfüllt.
Quartal für Quartal müssen wir (Ihre Ärzte) die 10 Euro für ihre Kasse von Ihnen eintreiben. Es ist nicht unser Gewinn, sondern eine Zusatzeinnahme Ihrer Krankenkasse. Das Inkasso sowie das Mahnwesen bei säumigen Zahlern ist seit 8 Jahren unser "Hobby". Wir erhalten für diese Verwaltungsleistung nichts, vielmehr sehen wir uns statt dessen oft wilden Beschimpfungen ausgesetzt, wenn wir wiedermal in die Taschen unserer Patienten greifen müssen. Das macht keinen Spaß! Glauben Sie uns das! Es hat nichts mit unserem eigentlichen Beruf zu tun. Wir sind freiberufliche Ärzte und keine Angestellten der Kassen.
Seit nun bekannt geworden ist, wieviel Geld unsere Krankenkassen und der Gesundheitsfond in Berlin von Ihnen, den Versicherten, angehäuft haben, ist die Diskussion aufgekommen, die Kassengebühr nun endlich wieder abzuschaffen. Offensichtlich sind angesichts dieser vielen Milliarden Euro die Einnahmen durch die Kassengebühr nicht mehr nötig.
Also - weg mit der Kassengebühr, diesem elenden Bürokratiemonster in den Arztpraxen! Wir können uns dann wieder mehr um Ihre Gesundheit kümmern!

Deshalb unterstützen Sie bitte den Gedanken der Abschaffung der Kassengebühr!
Vielen Dank!


Die neue „Krankheitskarte“(e-Card)

Behalten Sie Ihre alte Versichertenkarte und nehmen Sie sie weiterhin mit zu Ihren Ärzten. Ihre alte Karte behält ihre Gültigkeit weiterhin - wie auf der Vorderseite aufgedruckt.
Viele Praxen haben noch keine neuen Kartenlesegeräte und können daher die neuen e-Cards nicht einlesen!
Krankheitskarte

Haben Sie schon die neue Versichertenkarte von Ihrer Kasse erhalten?
Hat Ihre Kasse Sie auch schon angeschrieben und um ein Foto gebeten?
Die Krankenkassen wurden per Gesetz gezwungen, mit der Ausgabe der e-Card an die Versicherten zu beginnen.

Warum das Ganze?

Unsere Regierung will, dass alle Krankheitsdaten aller Bürger in ein großes bundesweites Computernetz eingespeichert und „online“ verschickt werden. Die ausführlichen Arztbriefe und Krankenhausberichte würden dann in zentralen Computern gespeichert werden und Ihre Rezepte sind nicht mehr auf Papier wie jetzt sondern nur noch in den Computern vorhanden.
Angeblich soll unser Gesundheitswesen dadurch besser, billiger und für alle transparenter werden. Und im Notfall könnte man durch die Daten auf dieser Karte schneller gerettet werden.

Stimmt das?

  • Irrtum Nr. 1: Notfalldaten?
    • Im akuten Notfall ist es völlig egal, ob Sie z.B. an einer Penicillinallergie leiden oder welche Blutgruppe Sie haben. Da hat der Notarzt keine Zeit, um lange auf eine Computerverbindung zu warten und diese Informationen spielen für sein Handeln auch keine wesentliche Rolle. Im akuten Notfall geht es darum, dass Herz, Kreislauf und Atmung stabilisiert werden. Auch Ihre Blutgruppe spielt keine Rolle, denn in einem Notfall erhält der Patient erst eine „Standardblutgruppe“  und später im Krankenhaus nach einem Test seine Richtige.


  • Irrtum Nr. 2„Die neue Karte“ hilft den Ärzten, sie besser zu behandeln. Sie haben mehr Zeit und sind besser informiert“?
    • Das Gegenteil ist der Fall. In den Tests, die schon bundesweit durchgeführt wurden, stellte sich heraus: Die neue Karte raubt den Ärzten die Zeit. Das Einlesen der Daten am Tresen in der Praxis, das Erstellen von „ elektronischen Rezepten“ und das Erstellen der „ Notfalldatensätze“, alles dauert viel länger als bisher. Also haben ihre Ärzte weniger Zeit für ihre Behandlung. Sinnvoller ist es, wenn Sie von Ihrem Haus oder Facharzt die Unterlagen als Kopie bekommen, wenn Sie zum Beispiel ins Krankenhaus gehen müssen. Für das Ausland kann man sich einen Notfall und Allergieausweis auf Papier geben lassen, in allen Sprachen. Oder die Daten auf spezielle USB Sticks speichern lassen, die neu entwickelt wurden. Arztpraxen und Krankenhäuser können sich auch regional in überschaubaren „Netzen“ austauschen. Alles ist besser, als Krankheitsdaten in Zentralservern, die man nie absolut sichern kann!
  • Irrtum Nr. 3: Alles wird billiger, und Sie als Patient können Ihre Behandlung besser kontrollieren?
    • Billiger wird nichts, allein in diesem Jahr müssen Ihre Kassen ca. 740 Millionen Euro in das „ Kartenprojekt“ investieren, auf längere Sicht kostet es 7-10 Milliarden Euro, die fehlen dann in Ihrer Gesundheitsversorgung. Aber alles wird transparenter? Ja, möglicherweise entstehen in Zukunft „ gläserne Patienten und gläserne Ärzte“, die Frage ist nur: Wollen Sie das? Tägliche Datenskandale haben uns gelehrt, vorsichtig zu sein. Und wer kann als Patient die Arztbriefe lesen und alles dort kontrollieren, wenn nur  5 % der Bevölkerung das „ Fachchinesisch“ in den Arztbriefen überhaupt versteht?? Man kann als Versicherter auch NEIN zu dieser neuen Karte sagen!
Mehr Informationen? www.Stoppt-die-e-Card.de
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